Unsere Modulanlage wird über Blockstellen und Weichen gesteuert. Die Module werden so verkabelt, dass wahlweise analoger oder digitaler Fahrbetrieb möglich ist. Als Gleismaterial verwenden wir PECO Code 55 -Gleise. Diese haben mehrere Vorteile: die Weichen mit schlanken Abzweigungen, die einen weitgehend vorbildlichen Fahrbetrieb ermöglichen und ein gutes Erscheinungsbild liefern. Das Schienenprofil ist durch die Bauart der Gleisklammern bei PECO dazu geeignet, außer den aktuell angebotenen Spurkranzhöhen auch noch ältere Fahrzeuge mit höheren Spurkränzen zu verwenden. PECO bietet nur Weichen und Flexgleise an, so dass man Kurven nach Bedarf anpassen kann. Im sichtbaren Bereich sollte ein möglichst großer Radius von mindestens Radius 3a – 4 verlegt werden. Je größer, desto besser.
Module:
Unser Standardmodul hat die Maße: B 100 x T 60 x H 15 cm. Bedingt durch die beengteren Platzverhältnisse im neuen Clubheim in Kornwestheim müssen zahlreiche Module außer Haus zwischengelagert werden und können bei unseren Ausstellungen getauscht werden. Die Tiefe ist mit 60cm festgelegt, die Länge kann variieren in 50cm oder 150cm.
Wir verwenden Signale und Oberleitungsmasten von Viessmann. Ein Fahrdraht wird nicht verlegt, dies hat sich als unpraktisch erwiesen, da es bei Entgleisungen schwierig ist, Fahrzeuge wieder aufzustellen und extrem herausfordernd, den hauchdünnen Gummi-Fahrdraht zu spannen, den man dann kaum sieht.
Unsere Anlage ist aktuell so konzipiert, dass sie U-förmig aufgebaut ist mit zwei Wendeschleifen, die immer verwendet werden. Es gibt noch ein Einspeisemodul, Kurvenmodule und Streckenmodule, die alle getauscht werden können.
Wir beginnen als Langfristprojekt den Bau eines großen 5m langen Bahnhofs in einer Kurve, auf dem auch Straßenbahnbetrieb stattfinden soll. Außer der Überholfunktion soll hier auch das Auf- und Abgleisen langer Züge auf einem speziellen Oberleitungsfreien Nebengleis durchgeführt werden.